Fasten 2011-01

Fasten 2011-01

Heute geht es los: In der diesjährigen (2011) Fastenzeit – ich hätte mich fast an Jürgen Schmieders Ehrlichkeitsprogramm rangewagt – will ich in den Psalmen lesen. Meine Erlebnisse und Erkenntnisse möche ich hier festhalten.

Heute Psalm 10:
Die Gottlosen – sie sind Gott los. Kann man das überhaupt? Gott los werden? Es gibt eine Stelle (Psalm 139) da heißt es „Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.“ Also kann man Gott nicht loswerden.
Ich denke, da unterscheidet sich die Tatsache, wie Gott zu uns steht vonder, wie wir zu Gott stehen. Gott ist immer bereit, dir zu begegnen. Deshalb kannst du ihm auch überall begegnen. Ob du allerdings bereit bist, ihm zu begegnen, das ist nochmal einen andere Frage.
Deshalb kann der Mensch tatsächlich Gott los werden: Wenn er von ihm nichts mehr wissen will, seine Pläne ohne ihn macht. Dann geht es gottlos durchs Leben.

Ich muss mich hinterfragen, ob ich auch gottlos durchs Leben gehe: Mache ich meine Pläne auch ohne Gott einzubeziehen? Ich denke, nicht immer, aber zu oft.

Der Psalm spricht aus dem Leben: Gottlose bringen arme und hilflose Menschen in Not und bekommen scheinbar keine Strafe.

Er macht Mut, indem er zuspricht: Das Verlangen der Elenden hörst du, HERR; du machst ihr Herz gewiss, dein Ohr merkt darauf, dass du Recht schaffest den Waisen und Armen, dass der Mensch nicht mehr trotze auf Erden.

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