Indien 2014 – Anreise

Indien 2014 – Anreise

Dieses Jahr durfte ich nach Indien reisen. Von dieser Reise will ich in den nächsten Beiträgen berichten. Die Anreise hat lange gedauert. Wegen zeitintensiven Aufenthaten in den Flughäfen war ich von Haustür zu Hotel in Coimbatore insgesamt 26 Stunden unterwegs. Dabei hat Coimbatore, das im Süden Indiens liegt gerade einmal eine Zeitverschiebung von +3:30 Stunden zu unserer deutschen Zeit. Der Flughafen der imerhin 1.1 Mio Einwohner-Stadt ist sehr übersichtlich und es sah fast so aus, als ob da täglich gerade einmal die paar Flugzeuge von Bangalore landen. Das Highlight der ganzen Anreise war definitiv der Flug im Airbus A380. Das Ding ist wirklich riesig. Im Obergeschoss befindet sich sogar eine recht geräumige Bar.

Bar im A380
Bar im A380

Nach dem Einstieg ins Taxi ging der Kulturschock los. Der Verkehr ist chaotisch. Die Fahrstreifen sind reine Dekoration – es wird überall gefahren, wo es Platz hat, notfalls auch auf dem Gehweg. Die Hupe ist mindestens so wichtig wie die Bremse. Ständig hupt es irgendwo und ich habe noch nicht herausgefunden, was ein Hupen wirklich bedeutet, aber sicher ist: Es bedeutet etwas anderes als bei uns, denn sie scheint hier ein wichtiges Element für die Sicherheit im Verkehr zu sein. Die Motorradfahrer, derer es viele gibt tragen grundsätzlich keine Helme. Einer hatte einen auf – vermutlich zur Dekoration. Auf den Motorrädern und Rollern sitzen meistens mehrere Personen, manchmal sogar 4-5 köpfige Familien – natürlich alle ohne Helm.
Die Häuser sind sehr bunt. In der Innenstadt sieht man die Hauswand vor lauter Werbetafeln nicht mehr. Man sieht hier von neuen Häusern und Autos bis ganz zerfallenen Objekten alles. Aber egal wie es it, alles wird noch benutzt. Ich habe heute so viel staunen müssen, dass ich gar nicht zum Fotografieren gekommen bin. Das folgt noch.
Auf der Suche nach Essen haben wir uns unter die Leute gemischt. Es ist faszinierend wie viel kommuniziert wird und wie traditionell alles selbst noch in der Großstadt ist. Die meisten Frauen z.B. tragen das traditionelle Gewand – heißt das Sari? Auch die Religion(en) ist/sind überall präsent in Form von Bildern oder Statuen.

So weit mal für heute – ich denke ich brauche noch eine ganze Zeit, bis ich die neuen Eindrücke verdauen kann.

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