Shanghai – Anreise

Shanghai – Anreise

Ich bin mal wieder auf Reisen. Manche von euch wissen es. Diesmal darf ich zum ersten Mal nach China. Das Ziel ist Shanghai, wo ich Schulungen halten darf. Die Abreise war schon sehr spannend. Ich bin froh, dass ich 3 Stunden Puffer in Frankfurt eingeplant hatte, denn schon auf der Strecke Stuttgart-Frankfurt hat es ordentlich geklemmt bei der Deutschen Bahn. Keiner im Zug hat erfahren, was der Grund für unseren 2-stündigen Halt 5 km vor Frankfurt war.

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Die erste Sehenswürdigkeit schon in Stuttgart – eine alte Dampflok

Mittlerweile ist mir auch klar, woher die Geräusche kommen, die ich immer wieder bei uns in Uhlbach höre – ein lautes Pfeifen: Auf einem Nachbarbahnsteig fuhr während der Wartezeit in Stuttgart eine alte Dampflok ein und wieder aus.

An sich war die Anreise nach Shanghai eine gute Verbindung, denn ein A380-800 fliegt direkt von Frankfurt nach Shanghai in etwa 10 Stunden Flug. Leider hat es dann auch in Frankfurt geklemmt, da der Vogel vereist war und nicht genügend Enteisungsmaschinen verfügbar waren. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es sowieso Glück war, dass er überhaupt geflogen ist, denn viele Flüge wurden heute abgesagt wegen Schnee und Eis. In Shanghai angekommen war ich widerum erstaunt, dass ich noch 1.5 Stunden mit dem Taxi fahren musste – innerhalb Shanghai, ohne irgendwelche Verkehrsbehinderungen.

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Wohngebiet in Shanghai – die Variante mit kleinen Häusern
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Wohngebiet in Shanghai – die Variante mit großen Häusern

Das erste was mir aufgefallen ist: Die Autos sind Linkslenker und es fahren überraschend viele westliche Automarken rum. Auch die unzähligen Wohngebiete, die wir passiert hatten – mit unwahrscheinlich vielen verschiedenen Bauvarianten, die meist in einem Wohngebiet dann konsequent alle gleich aussehen.

Im Hotel hat mich dann eine weihnachtliche Landschaft begrüßt.

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Riesen Weihnachtsbaum in der Hotellobby
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Lebkuchenlandschaft in der Hotellobby
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Es weihnachtet sehr – auch in China

Erst als ich im Hotel die erste Steckdose gesehen hatte, fiel mir ein, was ich nicht eingepackt hatte: Einen Reisestecker! Also gleich mal googeln nach der Netzspannung und schon die nächste Entdeckung: Google funktioniert ja gar nicht. Glaubt ihr, mir sei irgendeine alternative Suchmaschine eingefallen? Also habe ich mich beim erfahrenen Chinesen erkundigt. Der gab mir den Rat, mit Bing zu suchen und hat mir noch erklärt, dass auch Facebook, Whatsapp und Instagramm auch nicht tut. Nachdem ich dann einen Spaziergang zur Firma und zurück gemacht hatte, habe ich mich mit der chinesischen Währung Yuan Renminbi (RMB oder CNY) beschäftigt, um auch zahlungskräftig zu sein. Dann bin ich noch was essen gegangen – ihr dürft raten, wo.

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Schwarzer Burger – wo bin ich wohl?
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Ein McSundae zum mitnehmen – sieht in China so aus. Nett oder?

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