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Category: Allgemein

Neues Hochbeet

Neues Hochbeet

Wow, das war ein Arbeitstag heute. Tine hat das Hochbeet entworfen und das Material besorgt und heute haben wir es in einer Affenhitze zusammengebaut. Mittlerweile ist es auch mit Erde gefüllt. Auf dem Foto seht ihr zwei Pflanzen, die ganz sicher noch wachsen dürfen in Ihrem Leben. Vielleicht nicht in physischen Dimensionen, aber in geistlichen Dimensionen.
Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist.

Epheser 4, 15

Zwei schöne Pflanzen in unserem neuen Hochbeet.
Eine Pause Zuhause

Eine Pause Zuhause

Viele haben mich gefragt warum ich nicht direkt von Indien nach Japan geflogen bin. Ich bin jetzt auf dem Weg nach Japan und habe zumindest eine Nacht in meinem eigenen Bett geschlafen. Außerdem war ich bei meiner Familie. Und heute mit Christine spazieren bei wunderschönem Wetter.

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Zuhause für einen Tag bei genialem Wetter

Auch wenn es verrückt klingt, es hat sich gelohnt. Es war ein schöner Tag und mir hat die Pause zuhause gut getan. Jetzt liegen weitere 15 Stunden Reisezeit vor mir und ich wage mich mit neuer Energie in eine neue Erfahrung.

Indien IIIa

Indien IIIa

So ich denke jetzt wird es Zeit, ein paar Lebenszeichen zu senden. Seit knapp einer Woche bin ich wieder in Indien. Über die Arbeit schreibe ich nicht viel – ist ja alle streng vertraulich. Aber dafür mehr über die anderen Dinge, die ich hier so erlebe.
Der Bericht ist natürlich keiner von einem ausgesprochenen Indienkenner, also bitte verzeiht mir die eine oder andere Unrichtigkeit und wenn euch was auffällt dürft ihr euch natürlich gerne melden.

Der Titel dieses Blogeintrags bedeutet übrigens III für den 3. Besuch und a für den ersten Eintrag.

Anreise

Diesmal habe ich eine andere Route und Fluggesellschaft gewählt. Es war möglich, direkt von Frankfurt nach Indien zu fliegen statt über Dubai. Damit musste ich einmal weniger „umsteigen“. Allerdings gibt es so gut wie keine Verbindung, bei der man nicht in Indien auf einem Flughafen eine halbe Nacht „rumhängen“ muss.
Also habe ich in Chennai „übernachtet“ – auf meinen Koffern liegend oder irgendwie schief in einem Sitz hängend. Das nächste Bild wurde noch über Deutschland gemacht. Ich durfte diesmal am Fenster sitzen. Finde ich klasse. Das Bild ist – wie alle meine Bilder – nicht gerade professionell, aber dafür finde ich hier so toll, wie man die Dunstschicht in der Atmosphäre sieht.

Flug über Deutschland - keine Ahnung wo.
Flug über Deutschland – keine Ahnung wo.

Kirchenbesuch

Heute ist Palmsonntag. Deshalb habe ich auch ein bisschen Zeit, um diesen Blog zu schreiben. Sonst sind wir hier ziemlich mit Arbeit zugedeckt. Ich habe mir fest vorgenommen, in die Kirche zu gehen. Da habe ich auch schon was passendes entdeckt: Die CSI All Souls Gemeinde. Die ist Englischsprachig. Die Leute haben mich bei einem Besuch außerhalb der Veranstaltungszeiten sehr nett aufgenommen. Mir war nicht bewusst, dass das schon so früh anfängt. Heute um 8:00 Uhr war die Palmprozession – mit echten Palmzweigen! Konnte ich vom Hotel aus sehen. Hier ein paar Bilder:

Die Anglikanische Kirche. Das ist meine Gemeinde vor Ort. Direkt gegenüber vom Hotel.

Sieht doch nett aus, diese Kirche.
Sieht doch nett aus, diese Kirche.
Palmsonntag mit echten Palmblättern. Tolle Deko. Das Bild habe ich natürlich extra verwackelt um die Personen unkenntlich zu machen. :-D
Palmsonntag mit echten Palmblättern. Tolle Deko. Das Bild habe ich natürlich extra verwackelt um die Personen unkenntlich zu machen. 😀
Palmsonntag mit echten Palmblättern. Tolle Deko.
Palmsonntag mit echten Palmblättern. Tolle Deko.

Heute Abend gehe ich definitiv hin. Erst ist um 6pm Gottesdienst, dann um 7pm Passionskonzert vom Chor. Ich berichte dann wie es war.

Race Course

Diesmal habe ich auch glücklicherweise Zeit für Spaziergänge gehabt. Einmal rund um den Race Course spaziert. Ich habe auch Abstecher in den Innenbereich gemacht, wo kleine Wohngebiete sind. War schon echt spannend, muss ich sagen. Wenn man den ganzen Tag nur mit dem Taxi unterwegs ist, dann ist so ein Spaziergang durch Coimbatore 2 Stunden lang schon ein kleines Abenteuer. Hier die Bilder:

Schiefer Turm von Pisa. Rund um den Race Course gibt es viele Nachbildungen von berühmten Gebäuden.
Schiefer Turm von Pisa. Rund um den Race Course gibt es viele Nachbildungen von berühmten Gebäuden.
Eiffelturm. Rund um den Race Course gibt es viele Nachbildungen von berühmten Gebäuden.
Eiffelturm. Rund um den Race Course gibt es viele Nachbildungen von berühmten Gebäuden.
Rund um den Race Course gibt es viele Nachbildungen von berühmten Gebäuden.
Rund um den Race Course gibt es viele Nachbildungen von berühmten Gebäuden.

Was bei uns erst importiert werden muss wächst hier in fast greifbarer Nähe fast überall. Zum Beispiel sind dies Bananen und Kokosnüsse. In einem älteren Beitrag habe ich schon solche Kokosnüsse gezeigt. Die sehen ganz anders aus als die, die es bei uns zu kaufen gibt. Eventuell ist das eine andere Art oder sie sind einfach noch jüngeren Alters.

Bananenstaude. Siehst du die Bananen?
Bananenstaude. Siehst du die Bananen?
Kokospalme. Siehst du die Kokosnüsse?
Kokospalme. Siehst du die Kokosnüsse?

Hunden soll man eher aus dem Weg gehen wegen der Tollwut. Ich habe allerdings auch noch keine wirklich krank aussehenden Hunde gesehen. Und friedlich sind die alle. Sie erinnern mich sehr an unsere zweite Heimat – dem Gargano. Das Wetter erinnert mich übrigens auch an Urlaub: Heute 38°C. Fühlt sich aber nicht so heiß an muss ich sagen.

Straßenhunde - wie in unserer zweiten Heimat, dem Gargano.
Straßenhunde – wie in unserer zweiten Heimat, dem Gargano.

Das Hotel ist genial. Da ist für fast alles gesorgt.

Fast 180° Blick aus meinem Hotel
Fast 180° Blick aus meinem Hotel
Das Hotel: Taj by Vivanta. Echt klasse!
Das Hotel: Taj by Vivanta. Echt klasse!

Die Busse sind seitlich offen. Viele springen auch während der Fahrt auf und ab. Es wird im Bus der Fahrpreis bar beglichen.

Die Busse sind seitlich offen. Auch die Türe ist immer offen.
Die Busse sind seitlich offen. Auch die Türe ist immer offen.

Wer es schnuckeliger haben will, nimmt ein Auto. Nicht zu verwechseln mit dem Car. Das ist das mit vier Rädern.

Auto. Oder auch Tuktuk. Aber authentischer ist der Begriff Auto.
Auto. Oder auch Tuktuk. Aber authentischer ist der Begriff Auto.

Hier noch eine klasse Konstruktion eines Baugerüsts. Ohne Böden klettern die Bauleute auf diesen Stangen rum. Heute nicht, weil Sonntag ist.

So sehen Gerüste in Indien aus. Nur Stangen - keine Bodenbretter.
So sehen Gerüste in Indien aus. Nur Stangen – keine Bodenbretter.

Immerhin 13 Stockwerke, wenn ich richtig gezählt habe…

Da noch ein Blick vom Bosch Gelände raus in die Außenwelt.

Blick vom Bosch Gelände in die Landschaft.
Blick vom Bosch Gelände in die Landschaft.

Und noch ein Bild von einem von unzähligen kleinen Läden. Also hier ist das Ladensterben zum Glück noch nicht angekommen. Bisher haben die großen Malls noch keine Chance, die kleinen zu verdrängen. Gut so!

Subway gibt es auch hier unter den unzähligen kleinen Läden am Straßenrand.
Subway gibt es auch hier unter den unzähligen kleinen Läden am Straßenrand.

So jetzt muss ich aber schnell los, damit ich noch einen Platz in der Kirche bekomme! Bis dann!

Saxon canyon

Saxon canyon

Burg Hohnstein und die blinzelnde Tine

Keine Ahnung ob das richtig übersetzt ist, hört sich aber gut an. Gemeint ist das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz. Dieses Wochenende haben Tine und ich dort verbracht auf einer Burg. Die Burg Hohnstein ist heute eine Jugendherberge und bietet Platz und lecker Essen zu einem klasse Preis. Ich will auch nicht verschweigen, dass die Unterkunft auch wirklich Herbergs-Charakter hat. Von dort aus haben wir uns auf den Weg gemacht zum erwähnten Elbsandsteingebirge, genauer gesagt, die Bastei. Was die Natur (bzw. der, der die Natur selbst gemacht hat) hier geschaffen hat ist atemberaubend. Vor etwa 2 Jahren standen wir am Grand Canyon und waren mächtig beeindruckt (siehe Blogeintrag von damals).

Elbsandsteingebirge bei der Bastei

Ich war heute nicht viel weniger beeindruckt, denn diese Felsen, die dastehen in ihren mächtigen Dimensionen, freigeschnitten als hätte jemand einfach das „Drumherum“ entfernt, das ist schon gewaltig.

Auch das, was Menschen gemacht haben, die Basteibrücke, ist schon beeindruckend. Die Höhe hat mir anfangs ein mulmiges Gefühl beschert, vor allem, wenn man sich vorstellt, man würde da runterfallen. Man steht da ja einfach so rum ohne ein Sicherungsseil oder ähnliches.
Und dann der Gedanke, dass da Menschen die schweren Steine hergeschleppt haben und in die unförmigen Felsen ein solches Bauwerk reingeschmiegt haben – klasse!

Später an diesem Tag haben wir noch das DDR Museum in Pirna besucht.

Etwa für 2 Stunden waren wir 30-40 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Dinge, die schon lange Geschichte sind, wurden hier liebevoll zusammengetragen und in Vitrinen ausgestellt. Ganze Räume wie Kinderzimmer, Konsum-Laden oder Schulzimmer sind sehr authentisch aufgebaut.

DDR Museum in Pirna

Einzigstes Manko ist, dass die gute alte Zeit eben ohne Makel dargestellt ist. Im Überwachungsstaat DDR war nicht alles rosig, das ist bekannt. Dennoch schmälert das das Ambiente, das es hier zu erleben gibt keineswegs.

Am Ende des Wochenendes war noch die Besichtigung von Dresden angesagt. Bei der Kälte geht das am bequemsten in einem „Roten Doppeldecker“. Viele Bilder gibt es nicht, weil mein Finger zu langsam am Auslöser war, aber wir haben grandiose Dinge gesehen, wie z.B. Das Schloss, die Frauenkirche, die verschiedenen Villenviertel, das blaue Wunder, die Cockerwiese (benannt nach Joe Cocker, der hier einst eines der wenigen westlichen Rockkonzerte zu DDR Zeiten gegeben hat), den Zwinger, das Hygienemuseum, die gläserne Fabrik, in der der VW Phaeton gefertigt wird und vieles mehr.

Dresden: Elbe, Raddampfer, Schloss, Frauenkirche

Was mich hier besonders beeindruckt hat, ist die Frauenkirche, die fast komplett in Schutt und Asche war wie die anderen Gebäude auf einer Fläche von 15 Quadratkilometern und wieder komplett aufgebaut wurde.

Addio roulotte

Addio roulotte

Wir genießen unseren Urlaub hier im Gargano. Das Wetter ist überwiegend schön. Die Gegend und die Menschen sehr vertraut. Manche Orte haben wir zum wiederholten Mal besucht wie z.B. Peschici, Rodi, Ischitella und die Geisterstadt San Nicola. Andere haben wir neu entdeckt wie die Höhlenkapelle Grotta di San Michele.

Urlaub Gargano 2015

Zwei Besonderheiten in diesem Urlaub sind, dass unsere beiden großen nicht mehr dabei sind und dass wir zum letzten Mal mit unserem Wohnwagen hier sind. Es war schon vor der Fahrt beschlossene Sache und tatsächlich haben wir es geschafft ihn gleich hier zu verkaufen. Wir wünschen den Nachbesitzern viel Freude damit.

Mein Psalm

Mein Psalm

Eine interessante Idee, die meine Tine da hatte: Schreibt euren Psalm.
Zuerst war ich aber nicht sehr begeistert. Das hörte sich nach anstrengender Arbeit an. Dann habe ich aber einfach drauf losgeschrieben. Das was mir spontan eingefallen ist, habe ich aufgeschrieben.
Dabei hatte ich im Sinn, mir selbst den Psalm zu schreiben für schwierige Zeiten, die ich sehr gut kenne. Ich hatte schon oft die Idee, mir einen Brief für schwierige Zeiten vorzubereiten, den ich dann ich der Not öffnen kann.

Hier ist nun mein Psalm – eigentlich etwas ganz persönliches, aber vielleicht hilft er auch dir.
Er ist wie er ist, so wie ich ihn an dem Abend runtergeschrieben habe – direkt vom Herz über den Kopf aufs Papier:

Mein Psalm
„In der Irre“
Ich weiß nicht ein noch aus
es gibt so viel zu tun
ich kann es nicht fassen
mir fehlt der Überblick
die Aufgaben sind so schwierig
das Neue und Unbekannte
dass vorher noch so spannend
war ist nun zu viel.

Nimm meine Hand, mein Vater
führe mich und gib mir Sicherheit.
Ich denke an die Zeiten in denen
ich von dir herausgeführt wurde.
Du bringst mich ins Licht
an deiner Seite gehe ich sicher.

Welche Dinge sind dir zu groß?
Was gibt es, das du mein Vater nicht verstehst?

Ich werde dir auch in dieser Situation vertrauen.
Ich greife deine Hand
und wage den ersten kleinen Schritt.
Mein Vertrauen in dich wird sich
auch in dieser Situation lohnen.
Auch hier werden wir gemeinsam herausgehen.
Und wir werden gemeinsam lachen und uns freuen.

Danke, dass es dich in meinem Leben gibt.

Keine Furcht

Keine Furcht

„Denn wo der Geist des Herrn ist, ist keine Furcht. Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“

Das ist kein Bibelvers. Mir kamen diese Worte aus dem Lied „Es ist die Kraft des Herrn“ von Christine Morgenstern, als ich an einem stillen Ort gebetet habe und vor Gott meine Versagensängste ausgepackt habe.

Der zweite Teil steht aber tatsächlich in der Bibel:
„Denn der HERR ist der Geist; wo aber der Geist des HERRN ist, da ist Freiheit.“ (2. Korinther 3, 17)

Ich bin ein freier Mensch. Der Geist Gottes bindet, fesselt, knechtet nicht, sondern er macht frei. Und so darf ich mich auch sehen. Welcher Mensch kann mich schon drücken, wenn der Geist mich frei macht? Vor wem sollte ich mich fürchten? Vor wem sollte mir grauen?

Persönliches bleibt persönlich

Persönliches bleibt persönlich

Ich will meinen Blog nun etwas intensiver nutzen. Jedoch werde ich Dinge, die persönlich sind, schützen. Bei allem, das der Allgemeinheit evtl. etwas bringen könnte, wage ich es, dies ungeschützt anzuzeigen.

Im Schnellzug

Im Schnellzug

Vor dem Jahreswechsel saß ich am Ofen und habe gebetet – seit langer Zeit wieder intensiv: eine Stunde. Im Gebet bekam ich einen Eindruck: Ich bin ein Zug, der mit Windeseile seine Strecke abfährt.
In mir entsteht der Wunsch, dass ich die Haltestellen erkenne, an denen ich anhalten soll.
Außerdem ist mir ein Begriff wichtig geworden: Aufmerksamkeit.

Das will ich dieses Jahr üben; dass ich Aufmerksamkeit für meine Mitmenschen habe. Das passt auch gut zu dem Jahresmotto, das mir Gott letztes Jahr gegeben hat: Menschen sind wichtiger als Dinge.

Zu dem Zeitpunkt, als ich dies hier schreibe, sind bereits wieder 3-4 Monate vergangen und es ist schön, dass es mir gelingt, meinen Zug in Bahnhöfen anzuhalten, die wichtig sind. Gott zeigt mir die Stationen. Zugegeben: Ich halte nicht an jeder an, aber an denen ich anhalte, mache ich viele schöne Erfahrungen.

Danke, HERR!

Dein Fundament

Dein Fundament

Gestern Abend habe ich nochmal einen Regenbogen gesehen. Es war ein Moment, in dem ich ziemlich entmutigt war. Erst eine Stunde danach fegte durch meine Gedanken, was Gott zu mir sagen wollte.

Ein kleiner Auszug:
Markus. Begreife, dass ich einen ewigen Bund mit dir geschlossen habe. Meine Liebe zu dir ist nicht an Bedingungen geknüpft, auch nicht an die Meinung anderer Menschen über dich.
Baue dein Haus nicht weiter auf Sand. Dein Fundament sind Taten, Werke, Erfolge, menschliche Anerkennung. Tausche dein Fundament aus. Fang an, deinen Tag wieder mit mir zu leben und für mich zu leben. Tue deine Dinge nicht, um Lob und Anerkennung zu bekommen, sondern tue sie einfach für mich.
Und egal, ob sie dir gelingen oder nicht, ich liebe dich – du bist mein Kind!
Eines steht fest: Wenn du meine Liebe zu dir einmal wirklich begriffen hast, dann können dir die Meinungen anderer Menschen nichts mehr anhaben.
Dein echter Vater.