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Category: Fasten mit Psalmen 2011

Hier meine Erlebnisse und Erkenntnisse bei meinem außergewöhnlichen Fastenvorhaben anno 2011:
Während der Fastenzeit in den Psalmen lesen.

Fasten 2011-05: Was ist der Mensch?

Fasten 2011-05: Was ist der Mensch?

Psalm 8:

Gott zeigt seine Hoheit. Immer wieder gibt es Dinge, die uns zeigen, wie klein wir Menschen doch sind. Diese Tage ist die Tsunami-Katastrophe in Japan. Auch dieses Ereignis zeigt uns, wie klein wir sind. Wer sich mit der Astronomie beschäftigt, erkennt das aber auch ohne Katastrophen, dass wir Krümel sind im Vergleich zur ganzen Schöpfung.
Dennoch hat Gott die Menschen nur wenig geringer gemacht als Gott. Die Bibel sagt, er hat uns nach seinem Ebenbild geschaffen. Das bedeutet, dass der Mensch ein göttliches Wesen hat. Er ist kreativ, schöpferisch, kann Liebe üben und koordinieren, herrschen. Der Mensch hat auch eine Berufung von Gott. Er soll sich die Welt untertan machen. Wie das in guter Weise (menschen- und schöpfungsfreundlich) gelingen kann, dazu hat Gott in der Bibel Hilfestellung gegeben: Die Gebote und Ordnungen.

Für mich das wichtigste: Gott ist mein Herr. Und er ist allmächtig, allgütig, allwissend.

Fasten 2011-04: Wo ist dein Gott?

Fasten 2011-04: Wo ist dein Gott?

Psalm 42:

Ich würde es als Spott bezeichnen, was dem Psalmschreiber hier widerfährt. Man fragt ihn „Wo ist dein Gott?“. So ähnlich hat man später auch Jesus bespottet.
Er muss sich bespotten lassen und kann nichts anderes als harren, denn er weiß, dass er ihm eines Tages danken wird, denn er existiert und ist seine Hilfe, auch wenn dies im Moment nicht sichtbar ist.
Die Seele ist betrübt, unruhig, sie schreit nach Gott, sie dürstet nach dem lebendigen Gott, welcher der Gott Israels ist. Die Seele lechzt nach Gott wie ein Hirsch nach frischem Wasser. In Zeiten des Spotts, der Demütigung und Traurigkeit darf sich die Seele daran erinnern, wie es war, als die Wasserbäche Gottes flossen. Und sie darf wissen: Diese Zeit geht auch vorüber, und dann wird sie Gottes Angesicht sehen dürfen.

Wenn es mir schlecht geht, dann will ich mich erst recht an meinem Gott festhalten und mich daran erinnern, was ich alles von ihm bekommen habe.

Fasten 2011-3: Gerechtigkeit?

Fasten 2011-3: Gerechtigkeit?

Psalm 11:

Auch heute kommen wieder die Gottlosen vor. In den Psalmen Davids geht es wohl meist um Gottes Feinde und seine Nachfolger (die Gerechten). David hat vermutlich auch viel Feindschaft und Ungerechtigkeit erlebt. Auch, dass die Gottlosen auf die Frommen schießen.

Dennoch kommt David zum Fazit: Denn der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht.

Fasten 2011-2: Allwissend und allgegenwärtig

Fasten 2011-2: Allwissend und allgegenwärtig

Psalm 139:

Da mir gestern beim Lesen dieser Psalm eingefallen ist, kommt er nun heute dran.
David betet Gott an und er lobt ihn für seine Größe. Er weiß alles, er kennt mich ganz genau. Kennt meine Gedanken, jedes Wort, das gleich auf meinem Mund sein wird, wohin ich gehe und meine Pläne. Das ist so, weil er mich erschaffen hat.
Umgekehrt kann ich Gottes Gedanken nicht erfassen. David vergleicht das mit dem Sand: Die Menge kann keiner erfassen.

Zunächst war ich etwas erstaunt über die plötzliche Wendung in Vers 19. Auf einmal geht es um den Gottlosen (siehe gestriger Psalm) und dass er getötet werden soll. Beim zweiten Hinsehen erkenne ich, dass das Davids Gedanken sind und er dann Gott bittet, seine Gedanken zu prüfen.

Ich habe Feinde? Bevor ich Hass aufkommen lasse, will ich Gott bitten, meine Gedanken zu prüfen und mich auf dem richtigen Weg zu leiten!

Fasten 2011-01

Fasten 2011-01

Heute geht es los: In der diesjährigen (2011) Fastenzeit – ich hätte mich fast an Jürgen Schmieders Ehrlichkeitsprogramm rangewagt – will ich in den Psalmen lesen. Meine Erlebnisse und Erkenntnisse möche ich hier festhalten.

Heute Psalm 10:
Die Gottlosen – sie sind Gott los. Kann man das überhaupt? Gott los werden? Es gibt eine Stelle (Psalm 139) da heißt es „Führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da.“ Also kann man Gott nicht loswerden.
Ich denke, da unterscheidet sich die Tatsache, wie Gott zu uns steht vonder, wie wir zu Gott stehen. Gott ist immer bereit, dir zu begegnen. Deshalb kannst du ihm auch überall begegnen. Ob du allerdings bereit bist, ihm zu begegnen, das ist nochmal einen andere Frage.
Deshalb kann der Mensch tatsächlich Gott los werden: Wenn er von ihm nichts mehr wissen will, seine Pläne ohne ihn macht. Dann geht es gottlos durchs Leben.

Ich muss mich hinterfragen, ob ich auch gottlos durchs Leben gehe: Mache ich meine Pläne auch ohne Gott einzubeziehen? Ich denke, nicht immer, aber zu oft.

Der Psalm spricht aus dem Leben: Gottlose bringen arme und hilflose Menschen in Not und bekommen scheinbar keine Strafe.

Er macht Mut, indem er zuspricht: Das Verlangen der Elenden hörst du, HERR; du machst ihr Herz gewiss, dein Ohr merkt darauf, dass du Recht schaffest den Waisen und Armen, dass der Mensch nicht mehr trotze auf Erden.

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